28
2010
Wacom Bamboo Fun Pen&Touch
Heute dürfen wir euch das Bamboo Fun Touch&Pen von Wacom vorstellen. Wir waren wirklich sehr glücklich als uns Wacom ein Testgerät zur Verfügung gestellt haben. Ich wollte schon immer mal ein solches Tablett testen. Besonders interessant finde ich, dass es nicht nur mit einem Stift funktioniert – sondern auch mit dem Finger. Aber dazu später mehr.
Das Tablett kam sicher verpackt in einem großen Karton, wir haben die „Medium“ Variante – diese misst 337 x 223 x 8,5 mm und gilt in Fachkreisen als beeindruckendes Kreativ-Tool. Unsere Variante gibt es in einem edlen Silber.
Im Lieferumfang ist neben dem Bamboo Fun, welches per USB Kabel mit dem PC verbunden wird, auch eine CD Hülle mit einer Kurzanleitung und einer SoftwareCD dabei. Außerdem der Stift, dessen beiden Seiten mit Plastikkappen geschützt sind, Ersatzsstiftpitzen und ein Werkzeug zum wechseln der Spitzen.
Getestet habe ich das Board mit meinem Laptop – hier ist Windows 7 installiert. Nachdem man die CD ausgepackt und eingelegt hat, kann man die Software installieren und auch ein Lernprogramm starten. Zuerst habe ich die Software installiert, was sich als super einfach herausstellte, einfach das Bamboo Fun mit einem USB Slot verbinden und sich durchklicken. Im Anschluss erhält man eine kleine Einführung, ein kleines Tutorial auf Videobasis. Hier wird erklärt wie man das Bamboo einrichtet, wie man zeichnen und malen kann oder wie man z.B. das Touchfeld aktivieren / deaktivieren kann. Sehr einfach und gut erklärt.
Mein erster Test verlief mit dem vorinstallierten MSPAINT, hier wollte ich einfach mal generell testen ob ich mit so einem Grafik Tablett überhaupt umgehen kann. Es ist anfangs auf jeden fall eine starke Gewöhnungssache, aber mit der Zeit kommt man immer mehr rein und versteht was wie funktioniert. Am Stift zB sind zwei Tasten mit denen man zusätzliche Möglichkeiten hat, wenn man mit dem Stift über das Board fährt zeichnet man, wenn man den Stift nicht auf das Bamboo setzt, sondern leicht darüber führt kann man den Zeiger bewegen ohne etwas zu zeichnen.
Durch bessere Grafikprogramme wie z.B. Photoshop Elements hat man natürlich viel mehr Möglichkeiten. Weiterhin kann man auch ExpressKeys konfigurieren, die einem einen schnelleren Zugriff auf verschiedene Funktionen ermöglichen.
Im späteren Verlauf haben wir das Bamboo Fun auch mit einem Mac OS X getestet – hier hat man noch mehr Möglichkeiten, da z.B. einige der Zoom und Bewegungsfunktionen nur unter Microsoft Vista oder Mac OS X möglich sind.
Außerdem und das habe ich erst durch Zufall gemerkt, kann man mit dem Board auch navigieren. Ich kann damit sehr einfach meine Desktopsymbole anklicken, Programme starten und mich auch in den Programmen bewegen, es fungiert hier wie ein Mauszeiger. Es gibt sogar das ein oder andere Flashspiel bei dem man durch die schnelle Bewegung mit dem Finger Vorteile hat.
Wenn man zwei Finger benutzt kann man zB in Bilder herein und wieder herauszoomen. Viele kennen diese „Multitouch-Funktion“ vom iPhone oder iPad. Dies ist vor allem praktisch wenn man sich auf einem Video oder Fotoportal bewegt und zwischen den Bildern wechseln möchte.
Das Grafik-Tablett ist sowohl für Rechtshänder als auch Linkshänder konzipiert und hat an der Seite eine praktische Stifthalterung. Zu dem hat man natürlich auch die Möglichkeit, Dokumente die einem digital vorliegen mit dem Stift zu bearbeiten. Unterstreichen, anstreichen, korrigieren oder Notizen einfügen ist hiermit wirklich einfach und somit ist es nicht nur für die talentierten Grafiker praktisch sondern auch für jede Sekretärin oder Chef. Es beschleunigt ganz einfach solch einfache Arbeitsschritte wie oben beschrieben. Besonders sinnvoll ist hier die Option „Digital Inking“ – es ist eigentlich eine Funktion in Microsoft Office – die die Möglichkeiten bietet, z.B. schnell mal eine Zahl die nicht ganz sicher erscheint zu unterstreichen oder einen Satz in einem Text komplett herauszustreichen. Auch kleine Notizen sind damit schnell erstellt. Über die Navigation springt man dann zu einem E-Mail Programm und verschickt die Notiz an seine Kollegen.
Eine weitere, absolut faszinierende Möglichkeit – nennt sich „Gesten“. Bei Vista gibt es eine Funktion die sich „Pen Flicks“ nennt, bei Mac gibt es „Inkwell“ – diese beiden nutzen Gesten und stützen sich dabei auf kleine „Symbole“ die man zeichen muss.
Es gibt immer wieder die Aktionen die man häufig und wiederholend ausführen muss, z.B. ein einfaches „Kopieren“ + „Einfügen“ oder „scrollen“ oder das „navigieren“ von Webseiten. Hier kann man einfach eine bestimmte Bewegung machen die dann für diese Aktion steht, man kann auch definieren, dass diese Bewegung die Funktion ein vielfaches mal auslösen soll.
Zum Schluss haben wir noch die Fotoretusche getestet. Der Stift der dabei liegt ist drucksensitiv, d.h. er reagiert je nachdem wie feste man ihn an das Board drückt ganz anders. Am Ende hat der Stift einen Radierer mit dem man einfach wieder Teile des Fotos wegradieren kann. Mit einer Software von Magix haben wir verschiedene Fotos von uns schnell bearbeiten können. Teile eines Bildes heller machen, stärkere Kontraste setzen oder rote Augen wegmachen ist hiermit wirklich sehr einfach.
Shop || Facebook || Startseite || Wacom auf der Photokina

An article by admin











