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2011
Test von Spionage und Überwachungskameras
Sandi Thom singt in einem ihrer Lieder die folgende Zeile “And computers were still scary and we didn’t know everything”. Dabei meint sie die 60er, 70er Jahre, als man noch ein relativ natürliches Leben lebte. Nicht jeder besaß einen elektronischen Gerät und die Kenntnisse waren auch begrenzter. Es gab keinen Google, keine Wikipedia, kaum zu sprechen über den Fernseher und die unzählige DVDs die sowohl gute, als auch schlechte Informationen vermitteln.
Heute, 30-40 Jahre später, wäre es unmöglich ohne den iPhone oder den Laptop zu leben. Diese Geräte sind nicht nur praktisch und in vielen Hinsichten nützlich, sie bereiten auch einen sehr großen Spaß. Außerdem kann der Benutzer via der WLAN Verbindung an allerlei Informationen kommen, die er braucht. Diese wiederum können nicht nur harmlose Infos sein. Die moderne Technik erlaubt den Menschen genau zu erfahren, was andere gerade tun. Überwachung und Spionage sind keine Detektiv Geschichten mehr, jedermann hat die Möglichkeit selbst zu überwachen und/oder zu spionieren.
Die gewöhnlichen Überwachungskameras sind heute fast für jedem erhältlich. Sie dienen der Sicherheit und der Prävention, deshalb kann man unzählige solche Geräte auf den Straßen, in Banken und Geschäften oder beim Arbeitsplatz sehen. Mit derer Hilfe können die Behörden den Verkehr, die Straßen und die Menschen besser im Auge behalten und Straftaten verhindern, oder Beweise sammeln. Auch zu Hause darf man diese Videoüberwachunsgsysteme installieren, wenn man sein Haus und Garten von unerwünschten Fremden schützen möchte.
Es gibt mehrere Arten von Überwachunsgs- und Spionagekameras. Der Unterschied zwischen den beiden besteht einerseits in der Größe des Gerätes und andererseits in ihrer Aufgabe. Überwachunsgkameras sind meistens größer, jeder kann die sehen und die dienen eher der Sicherheit und Vorbeugung. Spy Cams dagegen sind viel winziger. Man kann sie als Wanzen oder in verschiedenen Alltagsgeräte eingebaut kaufen, wie zum Beispiel Uhren, Plüschtiere, Taschen, Brillen, Feuerzeugdosen, Datenträger und vieles mehr. Das aller Wichtigste dabei ist geheim und unentdeckt zu bleiben. Die überwachte Personen ahnen den Dasein des Spions nicht, und ihre Taten werden nicht von dem fremden Auge beeinflusst.
Da die Smartphones heute eine immer größere Rolle spielen, gibt es natürlich auch für denen bestimmte Spionage Apps. Mit denen wird der eigene iPhone zum Spion. Das Gerät nimmt alle Ereignisse mit seiner Kamera auf, speichert sie auf seiner Festplatte und schon hat man die gewünschte Beweise in der Hand.
Früher hatten unsere Vorfahren eine riesigen Angst vor Big Brother. Ist ja auch kein Wunder, damals während des Sozialismus so zu denken. Heute aber haben wir nicht nur einen Reality Show mit dieser Bezeichnung, sondern auch die Möglichkeit selbst zu geheime Spione zu werden. Bleibt nur die Frage, ob das gut für unsere Gesellschaft ist, oder nicht.

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