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2011
Gadgets: Steigende Verkaufszahlen
Die Verkaufszahlen für Gadgets steigen. Egal ob Smartphones, Tablets, Netbooks, Notebooks oder andere elektronische Gegenstände: fast jeder Bürger in Deutschland besitzt nun etwas, dass er ein Gadget nennen kann und das unter Umständen viel seiner Zeit raubt. Man wird immer häufiger, in der U-Bahn oder an anderen öffentlichen Orten, von ihnen umgeben. Doch jetzt soll eine repräsentative Studie rausgefunden haben, dass viele Menschen, trotz ihrer Affinität zu den Geräten, eine Müdigkeit beim Gadgetkonsum verspüren.
Diese hänge wohl damit zusammen, dass die Hersteller viel zu häufig und viel zu schnell neue Produkte auf den Markt bringen. Diese werden zwar noch gekauft, aber lassen in ihrem emotionalen Wert nach. Die Studie umfasst Befragungen von Endkunden die in Büroumgebungen arbeiten. Sie fühlten sich zu überfordert von dem Angebot und in ein Roulette der Auswahlmöglichkeiten geschmissen.
Hinzu kommt die falsche Relation zwischen Kosten und Innovation; für die Kunden seien die ständigen Anschaffungen auf Dauer einfach zu teuer auf der einen Seite, auf der anderen Seite lohne sich diese Investition aber auch kaum, da die Hersteller nur auf Geschwindigkeit gegenüber de Konkurrenz bei ihren Produkten achten; die Innovation kommt allerdings zu kurz. Wer sich neue oder nachfolgende Produkte etwa bei Smartphones kauft, bekommt für den Preis meist weitaus weniger Fortschritt als erwartet.
Tablets etwa, auf denen man surfen, schreiben, E-Mails lesen oder im Online Casino durch einen normalen Browser spielen kann, steigen zwar in ihrer Beliebtheit. Jedoch zeichnet sich auf dem Markt ein klares Überangebot ab, welches nicht mehr zu rechtfertigen scheint. Die Produkte verschiedener Hersteller unterscheiden sich kaum noch in ihren Features, höchstens in der Qualität. Neue Produkte werden fast umgehend kopiert und damit weitere Produkte hinzugefügt, wo keine notwendig wären.
Gerade bei diesem Überangebot stechen natürlich die bewährten Produkte mit einer langen Fanbase hervor, darunter zu allererst die Apple-Angebote. Mit kontinuierlichen Updates für iPhone und iPad wird zwar weiterhin zum Konsum angehalten, aber auf einem überschaubaren Zeitstrahl. Auch der plattformübergreifende App-Store für Spiele (Shooter, Casinotoplists), Programme (Schreibprogramme, Foto-Apps) und eine schnellere Kommunikation (Whatsapp) ist dahingehend sehr überzeugend und festigt die Konsumenten trotz der verlorenen Lust am Kauf.

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